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© Fotos: Ufuk Arslan

Schwäbisch Hall / Hartmut Ruffer 25.02.2019


Die Stadt Schwäbisch Hall zeichnet am vergangenen Freitag ihre im Jahr 2018 erfolgreichen Sportler aus. Manche von ihnen sind schon seit Jahrzehnten eingeladen.


Im Prinzip sind es immer die Gleichen. Das hat etwas von einem Klassentreffen.“ Harri Schuhmacher muss dabei lächeln. Der Senior-Ringer des ASV Schwäbisch Hall hat so viel Erfahrung bei der Sportlerehrung der Stadt Hall wie kaum ein anderer. „Das erste Mal bei mir müsste 1979 gewesen sein.“ Im vergangenen Jahr war er mit einem vergleichsweise kleinen Grüppchen anwesend, diesmal wurden neben ihm noch acht weitere Ringer ausgezeichnet. Wer auf württembergischer, Landes-, deutscher oder internationaler Ebene mindestens Platz 3 erreicht, erhält eine Einladung.


Während der OB die Urkunden und Präsente an die Athleten verteilte, nutzte Moderator Marcus Billik die Gelegenheit, mit dem einen oder anderen Sportler zu sprechen, um die Stimmung ein wenig aufzulockern. Manchmal entwickelte sich dabei ein Dialog, der zum Schmunzeln anregte. So fragte Billik den Triathleten Hans Schukraft nach den Disziplinen im Duathlon. Laufen, Radfahren, Laufen war die Antwort. Ob Schukraft das Schwimmen nicht fehlen würde, wollte Billik wissen. Dessen schlagkräftige Antwort: „Das kommt darauf an, ob man gut schwimmt oder nicht gut schwimmt.“

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Schnelle Kartfahrerin

Irmgard Maas von der Versehrten Sport Gemeinschaft Schwäbisch Hall wird es ähnlich wie Harri Schuhmacher gegangen sein. Die Keglerin ist seit Jahrzehnten aufgrund ihrer Erfolge eingeladen und zwar so oft, dass sie selbst nicht weiß, wie häufig es schon war. Auch die jüngeren Sportler zeigten sich schlagfertig. Leichtathletin Keesha Polk (TSG Schwäbisch Hall) berichtete, dass sie fast jeden Tag trainiere, aber dennoch auch andere Hobbys habe. Und Miriam Lange, Kartfahrerin des ADAC Ortsclub Schwäbisch Hall, beantwortete eine Frage Billiks mit der kürzest möglichen Antwort. „Du hast also den Jungs gezeigt, wie man schnell Kart fährt?“ „Ja!“

Ein Höhepunkt der Veranstaltung war die Auszeichnung eines Breitensportlers, nämlich die von Manfred Weller (TSV Sulzdorf). Er hat zum 55. Mal das Sportabzeichen in Gold abgelegt. „So etwas hatten wir noch nie“, berichtete der beeindruckte Sportkreisvorsitzende Josef Singer und ergänzte: „Ich habe das Sportabzeichen genau einmal in Gold.“ Mit 18 Jahren habe er angefangen und seitdem jedes Jahr das Sportabzeichen abgelegt, erzählte Weller. Aufgrund des hohen Geräuschpegels gegen Ende der Veranstaltung waren nicht alle Worte Manfred Wellers zu verstehen. Nach fast zwei Stunden waren die geehrten Sportler froh darüber, im angrenzenden Raum auf einen Umtrunk eingeladen zu sein.

 

Link zum Originalbericht - https://www.swp.de/sport/mehr-lokalsport/schwaebisch-hall/dialoge-zum-schmunzeln-30091972.html

 

 

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